Familie – Kraftquelle oder Energieräuber?
zu diesem Thema hielt ich Vorträge in Gesunden Gemeinden und privat
Was haben Familiensysteme mit Krankheit zu tun?
Sehr viel und mit diesem Beitrag möchte ich:
- Bewusstsein schaffen
- zur Selbstverantwortung ermutigen
- den Blick auf Krankheit erweitern
- Vertrauen in die eigene Körperweisheit stärken
Wie Familiensysteme unsere Gesundheit beeinflussen
Kaum zwei Wörter lösen so starke Gefühle aus wie diese: „Meine Familie“
Für die einen bedeutet FAMILIE Geborgenheit, Liebe und Halt – für andere Wut, Distanz, Enttäuschung oder tiefer Schmerz.
Doch Familie ist mehr als ein soziales Konstrukt.
Sie ist ein energetisches System, ein morphogenetisches Feld,….das unser Denken, Fühlen, Handeln – und oft auch unsere Gesundheit – maßgeblich beeinflusst.
In meiner Arbeit als Lebens- und Sozialberaterin begleite ich seit vielen Jahren Familien und Menschen, die unter chronischen oder immer wiederkehrenden Krankheitssymptomen leiden. Immer wieder zeigt sich dabei ein zentraler Zusammenhang:
Viele körperliche Symptome haben ihre Wurzeln im Familiensystem.
Diese entstehen
- durch Bindungsängste, die in der Kindheit entstanden sind (die ersten 7 Jahre prägen)
- durch Ängste der Mutter in der Schwangerschaft und Geburt
- durch die Nichtachtung unserer Wurzeln (Eltern) und Nichtwürdigung ihres Schicksals
- durch die Lasten unserer Ahnen, die wir in unseren Zellen gespeichert haben
- wenn es Ausgegrenzte oder früh Verstorbene gibt, wie Tod- oder Fehlgeburten, abgetriebene Kinder, Verstoßene
- Familiengeheimnisse und vieles mehr.
Warum mir dieses Thema so wichtig ist
Seit über 25 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen
- Gesundheit und Krankheit
- Schicksalsschlägen
- inneren Konflikten
- und familiären Verstrickungen
Der Ausgangspunkt war eine sehr persönliche Erfahrung:
die Todgeburt meines Kindes im 6. Monat.
Diese Erfahrung hat mein Leben – und meinen Blick auf Krankheit, Heilung und Sinn – grundlegend verändert.
Mein Weg führte mich immer weiter weg von rein juristischen und rationalen Erklärungen hin zu den geistigen und seelischen Gesetzmäßigkeiten des Lebens.
Heute weiß ich:
👉 Der Mensch ist mehr als sein Körper.
Warum Symptome oft nicht dauerhaft verschwinden
Viele Menschen erleben Folgendes:
- Sie laufen von Arzt zu Arzt
- bekommen unterschiedliche Diagnosen
- nehmen Medikamente
- das Symptom verschwindet – kurz –
- und kommt wieder
Nicht, weil die Schulmedizin „falsch“ ist.
Im Gegenteil: Sie ist unverzichtbar und leistet Großartiges.
Doch sie betrachtet oft nur einen Ausschnitt.
Ein Bild, das ich gerne verwende:
Ein Haus, bei dem
der Elektriker nur die Kabel sieht,
der Installateur nur die Rohre
– aber niemand den Gesamtplan kennt.
So entsteht keine nachhaltige Heilung.
Krankheit als Botschaft – nicht als Feind
In meiner langjährigen Biografie-, Aufstellungs- und Systemarbeit habe ich immer wieder gesehen:
Ein Symptom ist kein Fehler des Körpers.
Es ist ein Hilferuf.
Fragen, die sich lohnen:
- Was wurde verdrängt?
- Welcher seelische Schmerz durfte nie gefühlt werden?
- Gab es Verluste, die nicht betrauert wurden?
- Gibt es ungelöste Themen in der Familie?
Der Körper spricht – wenn wir lernen zuzuhören.
Typische Zusammenhänge zwischen Krankheit und Familiensystem
Ich spreche hier nicht von Schnupfen oder einer kurzfristigen Erkältung.
Sondern von:
- chronischen Erkrankungen
- immer wiederkehrenden Symptomen
- dauerhafter Erschöpfung
- psychosomatischen Beschwerden
Beispiele aus meiner Praxis:
- Herzschmerzen kamen immer wieder, weil mehrere Totgeburten nie verarbeitet wurden
- Tinnitus war da, weil eine Beziehung dauerhaft inneren Stress erzeugte
- Allergien verschwanden nicht, weil derjenige „die Nase voll hat“, es sich aber nicht eingestehen will
- Neurodermitis bei einem Kind, war ausgelöst durch den Stress der Mutter
- Bluthochdruck, weil ungelöste Konflikte (hier: Stress mit der Schwiegermutter) im Raum standen
Kein Medikament kann hier nachhaltig helfen,
wenn die Ursache unbewusst bestehen bleibt.
Familie – warum sie uns so tief prägt
Wir werden nackt, hilflos und abhängig in unsere Familie hineingeboren.
Unser Überleben hängt davon ab, dazuzugehören.
Dieses instinktive Bedürfnis nach Zugehörigkeit – auch Urliebe oder Bindungsliebe genannt – wirkt ein Leben lang.
Ein Kind:
- stellt seine Eltern nicht infrage
- passt sich an
- übernimmt Glaubenssätze
- trägt Loyalitäten – oft unbewusst
Selbst dann, wenn es leidet.
Wichtig ist zu erkennen, wo sich ein Glaubenssatz aus der Kindheit manifestiert hat, der HEUTE schadet.
Eine Biographiearbeit oder die Spiegelgesetzmethode kann Aufschluss bringen.
Wer gehört eigentlich zur Familie?
Eine entscheidende Frage – besonders in der systemischen Arbeit.
Zur Familie gehören oft mehr Menschen, als wir denken:
- Eltern, Geschwister
- Groß- und Urgroßeltern
- früh Verstorbene
- Fehlgeburten und Totgeburten
- frühere Partner und Ehepartner
- ausgeschlossene Familienmitglieder
- Kriegstote
👉 Jeder hat ein Recht auf Zugehörigkeit.
Wer ausgeschlossen wird, wirkt weiter – oft über Symptome der Nachkommen.
Familiensysteme folgen Gesetzmäßigkeiten
In Familien – wie in Teams oder Organisationen – wirken Ordnungen und Ausgleichsbewegungen:
- Zugehörigkeit
- Ausgleich von Geben und Nehmen
- Ordnung
Wird gegen diese Familiensystemischen Gesetzen verstoßen, zeigt sich das oft im Körper.
Ganzheitliche Heilung bedeutet Bewusstheit
Heilung ist kein rein körperlicher Prozess.
Sie geschieht auf mehreren Ebenen:
- körperlich
- emotional
- mental
- systemisch
- seelisch
In anderen Ländern – z. B. Schweden – ist die Zusammenarbeit von Ärzten und ganzheitlichen Therapeuten längst selbstverständlich.
Auch bei uns steht das Gesundheitssystem vor einem Wandel.
Meine Arbeitsweise
In meiner Begleitung geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um nachhaltige Veränderung:
- Klärung des Anliegens
- Wann begann das Symptom? Was war damals los im Leben?
- Biografie- und Systemarbeit (Genogramm, Muster, Glaubenssätze)
- Aufstellungen, Rituale, Meditationen
- Vergebung, Loslassen, Würdigung
- Aktivierung eigener Kraftquellen
- Wiederherstellung innerer Ordnung
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Viele URSACHEN finden sich in Ebenen, auf die wir nicht denken:
Sie kommen aus der Kindheit oder
weil uns nicht bewusst ist, dass wir das Schicksal eines Ahnen leben
die Eltern oder einen Elternteil nicht würdigen, sodass wir das LEBEN, das sie uns geschenkt haben nicht annehmen können,
weil wir die Schwangerschaftsängste der Mutter in uns tragen,
Bindungsängste aus der Kindheit fühlen,
Lasten übernommen haben, die nicht zu uns gehören…
Ich bin überzeugt:
Vieles kann heilen, wenn wir den Mut haben, einen Blick auf unser LEBEN zu richten, um die Ursache zu erkennen.
Denn: Dein Körper ist nicht gegen dich. Er arbeitet FÜR dich.
Nimm mit mir Kontakt auf und stelle mir all deine Fragen! HIER
Auf meinem YouTube Kanal findest du Auszüge aus meinem Vortrag „Familie – Kraftquelle oder Energieräuber“