Was möchte dir dein Schwindel sagen?
Eine persönliche Erfahrung aus meinem Leben
Schwindel kann sehr beängstigend sein. Wer plötzlich das Gefühl hat, den Boden unter den Füßen zu verlieren oder sich nicht mehr sicher bewegen zu können, denkt verständlicherweise zuerst an eine körperliche Ursache.
Genau deshalb gilt auch hier:
Schwindel sollte immer ärztlich abgeklärt werden.
Als ich selbst im Frühsommer 2020 plötzlich unter Schwindel litt, ließ ich mich medizinisch untersuchen. Die Untersuchungen – unter anderem zum Gleichgewichtsorgan – ergaben keinen auffälligen Befund.
Ich stand vor der Frage:
Wie geht es jetzt weiter?
Da ich mich seit vielen Jahren mit ganzheitlichen Zusammenhängen beschäftige, begann ich zusätzlich, meine Lebenssituation zu reflektieren.
Auf der Suche nach dem Problem hinter dem Problem
Im Coaching frage ich häufig:
Was war in deinem Leben los, als die Beschwerden begonnen haben?
Dieselbe Frage stellte ich mir auch selbst.
Zunächst betrachtete ich meine Lebensbereiche:
- Wo fühle ich mich aus dem Gleichgewicht?
- Welche Entscheidung schiebe ich vor mir her?
- Wo lebe ich nicht nach meinen Bedürfnissen?
- Wo fühle ich mich innerlich zerrissen?
Auf keine dieser Fragen fand ich damals eine Antwort, die sich für mich wirklich stimmig anfühlte.
Also fragte ich weiter.
Was hatte sich verändert?
Da die Beschwerden erst seit etwa zwei Wochen bestanden, fragte ich mich:
Was war in dieser Zeit anders als sonst?
Da fiel mir etwas auf.
Ich hatte meinen Schlafplatz verlegt und schlief auf unserer Terrasse unter freiem Himmel – etwas, das ich grundsätzlich sehr liebe.
Gemeinsam mit einer Freundin, die sich mit energetischen Themen beschäftigt, betrachtete ich die Situation genauer. Dabei kamen verschiedene mögliche Einflussfaktoren zur Sprache, unter anderem die Bauweise der Terrasse und der Schlafplatz selbst.
Ob diese Faktoren tatsächlich eine Rolle spielten, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Dennoch entschied ich mich, meinen Schlafplatz wieder ins Haus zu verlegen.
Ein weiterer Impuls
Während dieser Zeit verbrachte ich viel Zeit mit Meditation.
Besonders angesprochen fühlte ich mich von einer Erdungsmeditation, die ich über mehrere Tage regelmäßig anhörte.
Für mich war das eine Möglichkeit, bewusst zur Ruhe zu kommen und wieder mehr Verbindung zu meinem Körper wahrzunehmen.
Nach einigen Tagen bemerkte ich, dass der Schwindel nachließ.
Schließlich verschwanden die Beschwerden vollständig.
Bis heute sind sie nicht wieder aufgetreten.
Was letztlich geholfen hat, weiß ich nicht sicher
War es der Wechsel des Schlafplatzes?
War es die Meditation?
War es einfach die Zeit, die mein Körper brauchte?
Oder war es das Zusammenspiel mehrerer Faktoren?
Ich kann diese Fragen nicht eindeutig beantworten.
Für mich persönlich war jedoch entscheidend, offen zu bleiben, verschiedene Möglichkeiten zu betrachten und aufmerksam wahrzunehmen, was sich veränderte.
Was kannst du für dich mitnehmen?
Schwindel kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung immer der erste Schritt.
Wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden, kann es sich lohnen, die eigene Lebenssituation zusätzlich zu betrachten.
Vielleicht helfen dir Fragen wie diese:
- Was hat sich verändert, bevor die Beschwerden begonnen haben?
- Wo fehlt mir im Moment Stabilität?
- Was bringt mich innerlich aus dem Gleichgewicht?
- Welche Bedürfnisse kommen zu kurz?
- Welche Veränderungen wünsche ich mir?
Es geht dabei nicht darum, vorschnelle Antworten zu finden.
Es geht darum, neugierig auf die eigene Geschichte zu werden.
Genau hier setzt mein Coaching an
Im Coaching „Schreib dein eigenes Rezept“ begleite ich Frauen ab 45 dabei, körperliche Beschwerden, belastende Lebenssituationen und wiederkehrende Muster aus einer ganzheitlichen Perspektive zu reflektieren.
Gemeinsam betrachten wir verschiedene Lebensbereiche und entwickeln individuelle Lösungswege – immer auf der Grundlage deiner persönlichen Erfahrungen.
Du erhältst keine fertigen Erklärungen.
Du entwickelst dein eigenes Rezept – passend zu deinem Leben.
Fazit
Meine Erfahrung mit dem Schwindel hat mir einmal mehr gezeigt, wie individuell jeder Weg ist.
Manchmal liegt der entscheidende Hinweis nicht dort, wo wir ihn zuerst vermuten.
Manchmal braucht es Geduld.
Und manchmal entsteht Veränderung, weil wir bereit sind, genauer hinzusehen und verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren.
Genau dazu möchte ich auch die Frauen in meinem Coaching ermutigen: den Blick hinter das Offensichtliche zu wagen und Schritt für Schritt das eigene Rezept für mehr Balance und Wohlbefinden zu entwickeln.
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